Der Pfefferberg

Zwischen der Schönhauser Allee und dem Teutoburger Platz befindet sich der Pfefferberg. 1841 wurde das Gelände der früheren Mühlenberge vom bayerischen Braumeister Joseph Pfeffer für die Gründung einer Brauerei erschlossen. Seit nun über 180 Jahren haben Unternehmen und Menschen hier den Industriestandort wechselvoll genutzt und entwickelt. 

Ende der 1980er Jahre und besonders nach der Wende wurde das leerstehende und verfallene Gelände zu neuem Leben erweckt: Vor allem Bewohner*innen des umliegenden Kiezes, darunter auch Künstler*innen, wurden aktiv. 1999 konnten die Nutzer*innen, unterstützt vom Land Berlin und Spender*innen, erfolgreich die Entwicklung eines dauerhaften Kultur- und Bildungsstandort anstoßen. In dem Zuge wurde die Stiftung Pfefferwerk gegründet, die das Gelände des Pfefferbergs als Stiftungsvermögen erhielt.

Mittlerweile wurden 18 denkmalgeschützte Gebäude und Gebäudeteile vollständig saniert sowie mehrere Häuser neu errichtet. Heute beherbergt der Pfefferberg auf etwa 22.000 Quadratmetern Kultur- und Bildungseinrichtungen, Galerien, Ateliers, Dienstleistungsbetriebe, ein Hostel, ein Forschungsinstitut und Restaurants.  

Er gehört zu den Schauplätzen der Berliner Industriekultur

Sa, 12.09.2026 | 11 und 15 Uhr

Treffpunkt: Aufgang zum Biergarten, Schönhauser Allee 176

Anmeldung hier

Lageplan